neuer Boden

Bei unserem letzten Besuch in Domburg hatten wir eine weiche Stelle im Boden vor der Küche bemerkt. Nachdem ich den Abwassertank entfernt hatte, konnte ich das ganze Ausmaß erkennen. Eins der drei Abwasserrohre war aus einem der 90° – Winkel gerutscht und seit dem war das Abwasser wohl auf den Tank statt herein gelaufen. Mit der Zeit war dann die Sperrholzplatte, die den Unterboden bildet, verrottet und zwei der tragenden Holzlatten im Boden ebenfalls. Die Holzlatten sind gerade mal 3 cm hoch und 1,8 cm dick. Dazwischen war eine Isolierung aus Styropor. Die Bodenplatte ist wieder aus 3 mm dickem Sperrholz und Laminat. Ich habe neben jede Latte ein Alublech von 30 mm Höhe und 2 mm dicke geschoben und es mit den Latten verklebt. Die beiden Alubleche sind so lang, das sie auf den Konsolen aufliegen die ca. 1,2 m auseinander sind. Dann habe ich 30 mm dicke Hartschaumverbundplatten an Stelle des Styropors eingeklebt und als Abschluß wieder eine Sperrholzplatte. Die habe ich mit dem blauen Dichtanstrich, den wir noch für die Dusche hatten, gestrichen. Auch die Sperrholzplatte ist nur angeklebt. Die schwarzen 90° Winkel der Abwasserleitungen waren alle aufgeplatzt. Ich hatte vier neue bestellt, hätte aber fünf benötigt. Deshalb ist der Winkel der Duschwanne nur geklebt. Aber die Dusche benutzen wir auch so gut wie nie.

Das Bild habe ich zur Kontrolle gemacht. Es ist vom Küchenschrank aus, in Richtung WC gemacht. Man sieht das im weiteren Verlauf die Rohre durch Montageschaum gesichert sind. Das ist wichtig, denn es ist anzunehmen das alle 90° Winkel aufgeplatzt sind. Solange die Rohre nicht heraus rutschen können ist das aber in Ordnung. Zur Probe hatte ich Wasser in den Abfluss des Waschbeckens geschüttet. Auf dem Bild ist kein Wasser zu erkennen.