24.02.22 bis 28.02.22 So früh im Jahr hatten wir unsere erste Tour mit dem Wohnmobil noch nie gemacht. Ich musste dazu extra unser Saisonkennzeichen in ein normales tauschen. Wegen der Einschränkungen durch Corona und auch weil Marion kein ausgesprochener Karnevalsjeck ist, hatten wir uns dazu entschlossen. Am Donnerstag (Weiberfastnacht) habe ich noch bis 14 Uhr gearbeitet, aber um ca. 15 Uhr starteten wir in Richtung Holland. Zu Renesse ist es gekommen weil in Domburg schon alles ausgebucht war. Aus Erfahrung wissen wir schon, daß um diese Jahreszeit nur eingeschränkt Stellplätze für Wohnmobile zur Verfügung stehen. Zum einen hat noch nicht jeder Campingplatz geöffnet und zum anderen sind nicht alle Plätze befahrbar weil sie noch zu feucht sind.
Gleich zweimal sind wir auf dem Hinweg in Schneetreiben geraten. Für uns eine Premiere mit dem Wohnmobil. Über die Zeelandbrug konnte ich deshalb nur mit max. 70 km/h fahren. Die Autos hinter uns schienen Verständnis zu haben. Marion hatte uns Plätze auf dem Camping strandpark de zeeuwse kust reserviert. Dieser Platz gehört zur Ardoer-Gruppe, so wie Camping Westhove bei Domburg auf den Brigitte und Ali gerne fahren.

Als wir ankamen besserte sich das Wetter und es sollte die ganzen Tage richtig gut bleiben. Natürlich war es nachts noch kalt, aber tagsüber meist sonnig. Am ersten Tag war es noch ziemlich windig, aber auch das besserte sich. Bei Ardoer braucht man nur sein Kennzeichen zu hinterlegen, dann kann man bei der Ankunft auch gleich durch die Schranke am Eingang. Eine schöne Erleichterung und noch einfacher als die Plastikkarten, die man bei Roompot benutzen muss. Insgesamt hat sich der Platz als sehr schön herausgestellt. Er ist nicht weit vom Meer entfernt, hat einen Supermarkt und die Sanitäranlagen sind sauber und modern. Auch das Wlan funktionierte sehr gut. Auf dem Roompot-Platz in Domburg ist es ja regelmäßig überlastet. Monika und Norbert, die einen Tag später nach Renesse gefahren sind, hatten leider keinen so guten Platz erwischt. Sie waren zwar näher an Renesse, aber alle Einrichtungen des Platzes waren noch geschlossen obwohl anders versprochen. Auch das Wlan funktionierte schlecht. Der Platz hieß camping duinhoeve . Wir haben uns mit ihnen getroffen und waren zusammen lecker essen. Am Tag der Ankunft waren wir nur im Restaurant unseres Campingplatzes. Es ist gemütlich und man konnte sogar am offenen Feuer sitzen. Auch dort war Bruce kein Problem. Überhaupt habe ich selten einen so hundefreundlichen Platz gesehen. Wenn man unbedingt was zu meckern haben möchte – die Hunddusche hatte kein warmes Wasser.

Gleich am nächsten Tag sind wir über den Strand nach Renesse spaziert. Bei dem Wetter richtig schön, auch wenn ich noch nicht mit den Füßen durch das Wasser laufen konnte. Marion erkannte in Laone einiges wieder, denn vor Jahren war sie mal mit den Mädels dort. Das Bild, auf dem sie auf der Bank sitzt haben wir Sandra gesendet, die damals dabei war. An einem Tag habe ich mit meinem neuen Rad die Umgebung erkundet. Das Restaurant in dem wir mit Monika und Norbert waren, war das Eetcafe Simple. Das Essen war lecker und der Andrang entsprechend groß. Überhaupt war Renesse schon sehr belebt für die Jahreszeit.






Mit Bruce war ich morgens joggen. Dabei habe ich folgenden Bilder gemacht.


Auch bei Renesse gibt es die Möglichkeit mit dem Auto an das Meer zu fahren. Nicht direkt auf den Strand, aber so daß man dicht am Wasser ist. Im Prinzip ist der ganze Brouwersdam, parallel zur N57, befahrbar. Am Rosenmontag sind wir zum Frühstück dort hin gefahren und haben sogar ein paar Robben gesehen. In Zierikzee haben wir anschließend noch eingekauft. Ohne Probleme waren wir um ca. 17:00 wieder in Lindlar.
