USA – Grand Canyon

Die Fahrt zum Grand Canyon führte durch die weite Landschaft wie ich sie aus alten Western kenne. Wir wollten tanken wenn wir durch einen Ort kommen, aber man kommt durch keinen. Hier und da sind Ansammlungen von verstreuten Behausungen zu sehen. Ortschaften, wie wir sie aus Europa kennen, gibt es nicht. Aber Tankstellen gab es genug entlang des Freeways. Auf dem Weg lag auch der Hoover Dam. Da mussten wir natürlich mal anhalten.

Der Grand Canyon ist einer von vielen National Parks. Für jeden muß man Eintritt bezahlen. Es gibt eine Jahreskarte für 80 Dollar, mit der man in alle Parks kann. So eine haben wir uns geholt. Trotz meiner amerikanischen SIM-Karte hatten wir selten Internet. Deshalb nutzen wir in Tusayan das WLAN von McDonalds um ein Lebenszeichen abzugeben. Der Mather Campground hatte leider keinen Platz mehr für uns. Im Reiseführer wurde schon davor gewarnt nach 12 Uhr einzutreffen weil der Platz dann ausgebucht ist. Er wäre direkt am Canyon gewesen. Wir haben statt dessen auf dem Ten-X Campground übernachtet. Der erinnerte uns an Lennungshamer in Schweden (siehe PDF von 2015) Auch hier waren einzelne Plätze weit verstreut in einem Wald. Nachdem das klar gemacht war besuchten wir den Canyon.

In der Nacht haben wir gefroren. Anders als in Vegas und dem Valley of Fire wird es Nachts richtig kalt. Aber nach einem guten Frühstück in der Sonne waren wir bereit für eine Wanderung entlang des South Rim.

Unser Fernziel ist San Diego. Aber wir haben uns die Strecke aufgeteilt da vom Tag ja nicht mehr so viel übrig war. In Tusayan haben wir getankt, eingekauft und einen Burger bei McDonalds gegessen um nochmal das WLAN nutzen zu können. Elche hatten wir schon im Park gesehen, jetzt waren sie mitten im Ort.

Hinterlasse einen Kommentar