Nun fuhren wir den berühmten Pacific Coast Highway 1 entlang der Küste nach Santa Barbara. Zum Teil geht der Highway 1 in den Highway 101 über. Das ist dann keine einfache Küstenstraße mehr, sondern eine Autobahn. Hier und da machten wir Abstecher und konnten sehen wie die Leute so wohnen. Die Unterschiede sind frappierend. Von Bretterbude bis Schloßähnlich mit Parkanlage ist alles Vertreten. Viele Siedlungen sind am Reißbrett entstanden, was man ihnen anmerkt. Da nützt es auch nichts wenn das Auto vom Nachbarn eine andere Farbe hat. Wir übernachteten in der Nähe der Morro Bay, etwas abseits der Pacific Coast Route. Auf dem Abschnitt bis Monteray ist Übernachten entlang der Route generell verboten. Gefrühstückt haben wir aber in der Bay mit Blick auf den Pazifik. Wir haben bei einigen Campgrounds nachgefragt, aber Montag ist Momorialday und alles war ausgebucht. Bei der Piedros Blances Seal Roalkery schauten wir uns die Seeelefanten an – sehr beeindruckend aber nix für empfindliche Nasen.






In Santa Barbara fanden wir einen Parkplatz in der Nähe des Piers. Ein Wohnmobil dieser Größe gewählt zu haben war auf jeden Fall richtig. Als erstes besichtigten wir den Pier. Marions Magenbeschwerden waren nicht klein zu kriegen. Ich fand eine Apotheke und kaufte etwas. Danach besserte sich ihr Zustand so, daß wir sogar essen gehen konnten. Das Restaurant „Flor de Maiz“ ist in der Nähe vom Pier und war auch nicht weit von unserem Parkplatz – für alle Fälle.





Santa Barbara, und eigentlich die ganze Küste sind sehr mexikanisch geprägt. Die Fußgängerzone ist nett und es gibt viele Lokale mit Musik und leckerem Essen. Die Stadt lebt vom Tourismus und ich muss nicht erwähnen das alles was einen Touristenort ausmacht auch vorhanden ist. Marions Magen ließ ihr keine Ruhe. Wir hatten zwar keine Hoffnung noch einen Campingplatz zu finden, aber wir wollten auf jeden Fall was für die kommenden Tage. So fuhren wir die Küste herauf und kamen nach Monteray. Die Strecke zwischen Santa Barbara und Monteray ist wirklich sehenswert. Sie ist kurvenreich und es geht auf und ab. Mich erinnerte sie stellenweise sehr an Kroatien. In Monteray parkten wir am Old Fisherman’s Wharf und besichtigten ihn. Hier waren auch Seelöwen zu bewundern. Die hatten es vor allem Marion angetan und sie hat ein Video gemacht.


Eigentlich hatten wir keine Hoffnung noch einen Campingplatz zu finden. Beim KOA RV Campground in Moss Landing klappte es dann doch. Wir beschlossen erst mal zwei Tage zu bleiben. Moss Landing hat einen Hafen, ein Kraftwerk und eine Anlage eines Meeresforschungsinstituts. Im Großen und Ganzen war es das, abgesehen von unserem Campingplatz und ein paar Restaurants. Ein Fischrestaurant am Hafen muss aber echt gut sein, denn der Andrang ist enorm. Unser Highlight war ein mexikanischer Supermarkt der Kette „Santa Fe“. Das Angebot und die Aufmachung unterscheiden sich schon von anderen Supermärkten. Man konnte dort auch die Pinata – Figuren kaufen auf die an Geburtstagen blind eingedroschen wird. Der Supermarkt war im Nachbarort Castroville. Der Strand erinnerte mich zuerst etwas an Holland weil man durch eine Düne dort hin kommt. Die Brandung ist aber ungleich stärker und schwimmen gehen konnte man nicht. Marion geht es wieder besser und wir planen morgen nach San Francisco zu fahren.




