Marion hatte sich in Moss Landings gut erholt. Bis nach San Francisco sind es nur gut 100 Meilen. Wir mussten zwar noch an San José vorbei, aber das klappte auch ohne größere Staus. Laut Netz sollte man in der Nähe von Pier 39 mit dem Wohnmobil parken können. Das stimmte so nicht ganz, aber mit unserem haben wir dann auf einem normalen Parkplatz was gefunden. Leider hatte ich mich mit der Magen-Darm angesteckt. Deshalb brauchte ich erst mal einem Restroom. Pier 39 ist eine der Touristenattraktionen und dort sind auch die Seelöwen zu bewundern.



Nach einer kleinen Pause haben wir eine Stadtrundfahrt gebucht. So haben wir auch erfahren das San Francisco die viertgrößte Stadt in Kalifornien ist. Die Nachbarstadt San José ist größer, aber keiner hat sie auf dem Plan. Wegen der Erdbeben gibt es nicht so viele Hochhäuser. Das gefällt uns gut und überhaupt hat San Francisco einen guten Eindruck bei uns hinterlassen. Diesmal war ich der Grund warum wir nicht essen gegangen sind, aber mir war nicht danach. Wir haben noch Chinatown und Little Italien erkundet. Letzteres weil man auf dem Weg dort durch kommt. Das Viertel heißt eigentlich North Beach.


Ein weiterer Tip aus dem Netz war unser Platz für die Nacht. Reserviert man sich in den großen Städten keinen Campingplatz, hat man ein Problem. Auf dem Parkplatz von Walmart & Co. zu übernachten ist inzwischen nicht mehr erlaubt. Es gibt zu viele Obdachlose und die haben das wohl ausgenutzt. Obdachlose sieht man wirklich viele, selbst in Santa Barbara war das so. Der Tip hieß Autobahnrastplatz. In Amerika sind die eher selten, aber der Viewpoint gleich hinter der Golden Gate ist auch ein offizieller Rastplatz. Dort haben wir mit Blick auf die Golden Gate und San Francisco übernachtet. Morgens war die Brücke komplett im Nebel und ein Nebelhorn warnte die Schiffe.




Wir sind dann in Richtung Yosemite aufgebrochen und haben die Bay Bridge überquert. Das ist auch ein sehenswertes Bauwerk.