Für den 10.06. hatten wir einen Platz auf dem Campground Big Meadows im Sequoia Nationalpark reserviert. Wir glaubten einen richtigen Campingplatz vorzufinden, mit Sanitärgebäude und WLAN. Es stellte sich aber heraus das es wieder nur ein einfacher Platz mit Plumpsklo, Holzbank und Grill ist. Die Lage war allerdings sehr schön. Wir haben sogar gefragt, ob wir einen Tag verlängern könnten, aber es war alles ausgebucht. Es war aber erlaubt in der Umgebung wild zu campen. Wir beschlossen es so zu machen und fuhren zum Big Trees Trail. Da der nur knapp 1,5 Meilen lang ist, kombinierten wir ihn mit den Bear Hill Trail. Die Sequoia Bäume und die Landschaft sind wirklich faszinierend. Einige der Bäume sind über 80 m hoch und über 2400 Jahre alt. Das muss man sich mal vorstellen. Unser Besuch ist nur ein Wimpernschlag in deren Leben. Leider ist ihre Größe schwer auf einem Bild festzuhalten. Ein weiteres Highlight waren zwei Braunbären, die sich netterweise einen Scheißdreck um uns kümmerten. Abends grillten wir wieder.







Am zweiten Tag wollte Marion gerne zu den Tokopah Falls. Da ich glaubte vom Campingplatz aus auch in die andere Richtung abbiegen zu können um wieder zur Hauptstraße zu gelangen, fuhren wir erst mal in die Berge. Als der Weg zu Ende war, drehten wir um. Die Aussicht und die Landschaft machten den Fehler aber wett. Vom Parkplatz zu den Tokopah Falls sind es nur dreieinhalb Kilometer, aber es ging bergauf. Obwohl es auf über 2000 m Höhe nachts ganz schön frisch wird, brennt tagsüber die Sonne. So kamen wir ziemlich ins schwitzen. Übernachtet haben wir wieder am Big Meadows. Diesmal aber außerhalb des bezahlten Campingplatzes.






Am nächsten Morgen haben wir gut gefrühstückt und sind ein letztes Mal den Generals Highway gefahren. So heißt der Weg durch den Sequoia. Eine schöne Strecke und ein wenig habe ich die Motorradfahrer beneidet. Unser Ziel war eigentlich nicht weit entfernt, aber es ging eine ganze Stunde über Serpentinen hinunter ins Tal. Wir haben aber einen schönen Platz am Lake Kaweah gefunden. Der Horse Creek Campground ist einfach aber schön angelegt. Im See waren wir schwimmen und verglichen mit dem Wasser im Sequoia, war das Wasser angenehm warm. Abends gab es wirklich scharfe Jalapeno‘s.



