langes WE in Wolphaartsdijk

Am letzten Wochenende im August waren wir wiedermal in Wolphaartdijk. Diesmal war auch Sandra mit ihrem neuen Hund, Molly, dabei. Schon einige Stunden vor uns waren Ellen und Kalli mit ihrem Wohnmobil gestartet. So konnten wir gleich auf unseren Stellplatz fahren weil sie schon alle Formalitäten erledigt hatten. Für Sandra war es der erste Aufenthalt auf dem Camping Heerlijkheid. Wir hatten die Plätze 38 und 39, was wir uns merken wollen, weil sie viel Platz bieten und man ungestört ist.

Marion und Sandra sammelten mich am Donnerstag um 15 Uhr auf der Arbeit auf. Ich war mit dem Rad gefahren und musste es nun noch auf dem Wohnmobil verstauen. Dann ging es aber auch gleich los in Richtung Holland. Nachdem wir das übliche Chaos auf der A3 hinter uns hatten, kamen wir bis Antwerpen gut voran. Dort brauchten wir etwas länger um durch zu kommen, aber wir kamen noch im Hellen an. Einem Spaziegang am Veersemeer, mit schönem Sonnenuntergang stand nichts im Weg.

Morgens habe ich mit dem Rad Brötchen im Supermarkt am Yachthafen geholt. Mit Sandra war ich noch mal dort um einzukaufen und um ihr den Hafen zu zeigen. Früher bin ich schon mal zusammen mit Bruce dort hin gejoggt. Aber Bruce wird langsam alt und ich wollte ihm die Strecke von knapp 3 km nicht antun. Er machte auch keine Anstalten mit mir zu laufen. Da Sandra dabei war, schlief Marion diesmal auf der Längsbank und ich, wie immer im Alkoven. Sandra schlief mit den Hunden im großen Bett. Kalli und ich waren mit den Rädern in Goes und haben etwas eingekauft und Appeltaart gegessen. Bis auf ein paar Tropfen Regen hatten wir nur gutes Wetter. Wir haben uns alle gefreut das es nicht mehr so warm war, wie an den Tagen zuvor.

Auch der Sonntag startete mit blauem Himmel. Nach dem Aufwachen bin ich zum Vogelschutzgebiet gejoggt. Es wehte eine leichte Brise und die aufgehende Sonne spiegelte sich im Wasser des Veersemeers. In der Ferne konnte ich die Masten der Segelboote im Hafen von Wolphaartsdijk sehen während sich einige Vögel ihr Frühstück jagten – herrlich – Momente wie dieser waren sicher einer der Gründe für den Namen unseres Campingplatzes.

Marion, Sandra und ich blieben noch etwas am Veersemeer und dem Yachthafen, während Ellen und Kalli schon auf dem Heimweg waren. Um kurz nach 18 Uhr waren aber auch wir wieder in Lindlar.

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