Norwegen – zwischen Mandal und Egersund

Nach Mandal war unser erstes Ziel der südlichste Leuchtturm von Norwegen mit dem Namen Lindesnes Fyr. Allein wegen der Strecke sollte man schon dort hin fahren. Es geht kurvenreich an der Küste entlang, durch typische Dörfer mit netten Holzhäusern und eine ganze Reihe von Anglerparadiesen. Am Leuchtturm war es natürlich etwas stürmischer, aber die Sonne blieb uns treu. Es gab ein Besucherbuch, in das wir uns eingetragen haben.

Wir suchten nach zwei alten Häuschen beim Jossingfjord, die direkt unter einen Felsvorsprung gebaut wurden und sehenswert sein sollten. Aber wir haben sie nicht gefunden. Die Strecke über Flekkefjord und dem Nordsoveg, einer Passstraßen oberhalb des Jossingfjord, machten das aber locker wett. Oberhalb des Jossingfjord ist ein Aussichtspunkt mit einer Gedenkstätte zum Altmark-Zwischenfall im 2. Weltkrieg. Dort haben wir nochmal Halt gemacht.

Kurz hinter dem Aussichtspunkt ging es über den Scheitelpunkt des Bergs, vorbei an wunderschönen Bergseen in Richtung Egersund. An einem See haben wir gehalten und Mittag gemacht. Den Platz zum Übernachten suchten wir uns an der Küste, mit Blick auf das Meer und die Insel Ternholm. Mein erster Versuch zu angeln war nicht von Erfolg gekrönt, aber ich weiß jetzt, dass man besser nicht dort angelt, wo Seetang ist.

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