Der 15. Mai war gekennzeichnet von vielen beeindruckenden Aussichten. Unser erstes Ziel ist extra dazu gebaut worden. Von unserem Übernachtungsplatz am Sognefjord bei Lærdalsøyri ist der Aussichtspunkt Stegastein nur 35 km entfernt, aber die ersten 25 km fährt man durch einen Tunnel und dann nochmal 7 km Serpentinen. Der Tunnel ist zur Zeit der längste Straßentunnel der Welt. Die Serpentinen wurden gerade ausgebaut. Deshalb musste man feste Zeiten einhalten um auf- und abzufahren. Die Wartezeit versüßten wir uns mit Kaffee und der Unterhaltung mit einem Pärchen aus Mönchengladbach. Sie kamen mit einem geländegängigen Wohnmobil auf Basis eines MAN Lkw. Sie waren fast schon überall auf der Welt. Wir teilten unsere Erfahrungen mit den USA mit ihnen. Dort kann man nicht spontan in die Parks weil man eine Permit braucht, die man einige Tage vorher beantragen muss.






Nach Stegastein entschlossen wir uns für Geiranger als nächstes Ziel. Zum Teil mussten wir dazu die Strecke wieder zurück, auf der wir gekommen waren. Also nochmal 25 km Tunnel plus die vielen anderen Tunnel, macht ca. 80 km Tunnel an diesem Tag. Unser Navi wollte partu nicht den Weg über die 55 nehmen, obwohl diese Strecke als landschaftlich schön in der Karte markiert ist. Der Grund ist auf den Bildern zusehen. Es ging mitten durch die Berge, aber zuerst noch einmal am Sognefjord entlang. Dort machten wir auch Mittag.



Bis Geiranger schafften wir es an diesem Tag nicht mehr. Wir fanden einen Platz bei Lom direkt am Fluss.


