
Wir befinden uns im Jahre 50 v. Chr. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt … Ganz Gallien? Nein! – Aber das ist eine andere Geschichte. Wir befinden uns im Jahr 2023 und ganz Gallien ist von Touristen besetzt. Es gibt auch niemand, der Widerstand leistet.
Den Campingplatz hatte ich schon im Voraus reserviert, denn wir haben diesmal auch Molly, den Hund von Sandra, dabei. Plätze, die zwei Hunde akzeptieren gibt es nicht so viele und wir wollten unsere Zeit nicht mit suchen verbringen. Der Platz in Pordic ist aber schön angelegt und soll uns als Basis dienen.
Binic-Etabies-sur-Mer
Gestern, am 30. September, kamen wir an. Unseren ersten Ausflug machten wir mit den Rädern nach Binic. Wir kauften ein und tranken was. Nach Honfleur waren unsere Erwartungen groß und Binic konnte dem nicht gerecht werden. Es ist aber ein guter Ort um einzukaufen und anschließend einen Kaffee am Hafen zu trinken. Heute sind wir zu Fuß zum Meer. gelaufen. Das sind ca. 1,5 Kilometer bis zu einem Kieselstrand. Es ging größtenteils durch einen Wald, der so auch im Bergischen sein könnte. Am späten Nachmittag sind wir mit den Rädern nach Saint-Brieuc gefahren. Wir hatten aber zu wenig Zeit die Stadt anzusehen und waren nur im Parc de la Valee und am Hafen. Wenn das Wetter mitspielt, fahren wir nochmal hin.

















Saint-Quay-Portieux
Der Morgen des 2. Okt. ist diesig bis vernebelt. Bruce und ich waren erst Mal eine Runde joggen. Wir beschlossen beim Frühstück mit den Rädern nach Saint-Quay-Portieux zu fahren. Dabei kommt man wieder durch Binic und wir halten auf einen Kaffee. Unser nächster Halt ist der Strand „Plage du Moulin“. Hier gibt es auch Stellplätze für Wohnmobile. Wir sind etwas über den Strand spaziert und dann weiter gefahren. In Portieux haben wir erst mal den Hafen erkundet und dann die Stadt. Der Ort ist ziemlich mondän, kein Vergleich zu Saint Brieuc. Am Hafen haben wir gesessen und die Sonne genossen. Die Hunde haben sich lieber in den Schatten verzogen. In einem Supermarkt kauften wir alles für ein Picknick und fuhren zurück zum Strand. Dort waren inzwischen viele Leute und suchten nach Muscheln. Die Polizei kontrollierte ob sie auch nur die erlaubte Größe sammelten. Insgesamt ein schöner Tag, den wir uns mit einem Bier und Cider in Binic versüßten.











