Vrouwenpolder

18.07.21 bis 23.07.21 In dieser Woche war Marion mit Bruce alleine auf dem Camping „de Zandput„. Ich hatte sie nach unserem Wochenende in Wolphaarsdijk dort abgesetzt und war mit Ellen und Kalli nach Hause gefahren. Trotz der Flutschäden am Haus und den damit verbundenen Reparaturen haben wir unseren geplanten Urlaub nicht verschoben. Vor allem für Marion halte ich den Urlaub für wichtig. Durch ihre Krankheit und ihr Problem mit den Augen ist der Tapetenwechsel hoffentlich eine Gelegenheit sich etwas zu erholen. Sie hatten eine ruhige Woche mit schönem Wetter. Der befürchtete Trubel auf dem Platz, weil Ferien in NRW und Holland sind, blieb aus.

Am Freitag, dem23.07. machte ich schon um 12 Uhr Feierabend. Bei Astro wurden die Server herunter gefahren und ich hätte nichts mehr tun können. Sandra und ich brachen schon kurz vor zwei Uhr nach Holland auf. Wir fuhren mit dem Opel-Adam und Sandra blieb bis Sonntag. Wegen der Flutschäden gab es Autobahnsperrungen und einen Stau bei Köln. Bis auf den Stau sind wir gut durch gekommen. Abends haben wir zusammen gegrillt.

Mit dem Adam sind wir am Samstag nach Middelburg gefahren. Dort habe vor allem ich neue Klamotten bekommen. Anschließend waren wir in Domburg essen und am Hundestrand in Berkenbosch. Dort konnte auch Sandra mal die Füße ins Meer stecken und Bruce seine Schlamm-Pfoten wieder säubern. Auf dem Weg war er dort wo Sandra im Video balanciert in tiefen Schlamm getreten. Im Strandpavillion wurden wir leider von kleinen Fliegen gepiesackt, aber wir genossen die Sonne und den Ausblick.

Am Sonntag haben wir gemütlich zusammen gefrühstückt. Danach ist Sandra zurück nach Lindlar gefahren. Ich habe gleich mal das SUP aufgepumpt und war paddeln. Ein Video hatte ich auch im Whatsapp-Status. Marion meint, es hat was von Endzeit-Stimmung. Das Video unten ist bei besserem Wetter gemacht.

In der folgenden Woche hatten wir durchwachsenes Wetter. Trotzdem sind wir viel mit dem Rad gefahren oder waren im Ort oder am Strand. Vor dem Restaurant „de Boekanier“ haben wir ein paar Mal gesessen. Dort waren wir auch schon mal mit Ellen und Kalli. Mit dem SUP war ich auch ein paar Mal unterwegs. Auf dem Rückweg von Oostkapelle sind wir allerdings nass bis auf die Unterhosen geworden. Die Temperaturen waren nicht mehr so sommerlich. Bruce hat öfter mal zitternd auf seinem Stuhl gesessen. Da brauchte man schon mal Whisky Cola um sich zu wärmen.

In der zweiten Woche wurde das Wetter etwas besser. Vor allem der Wind ließ nach. Natürlich waren wir mit den Rädern in Domburg und in Veere. Marion wunderte sich das es nur 5 km bis nach Veere sind. In Middelburg und in Zoutelande waren wir auch. Bruce hatte es irgendwann satt immer im Anhänger zu fahren. Das Video habe ich in unsere Familien-Gruppe gepostet.

In Zoutelande haben wir sehr lecker Pizza gegessen. Die Pizzeria „Bel paese“ liegt zwar in einer Seitenstraße der Fußgängerzone, aber der Weg lohnt sich.

Die längste Strecke mit dem Rad sind wir nach Renesse gefahren. Ohne Umwege ist eine Strecke schon 25 km. Wir haben uns in Hamstede verfahren da die Straße nach Renesse nun für Räder gesperrt ist. Man muss einen Radweg benutzen. Wenn man sich auskennt eine schöne Strecke. Wir wussten aber ein paar Mal nicht weiter und irgendwann waren wir wieder in Hamstede. Nach Milchshake und Cappuccino haben wir den Weg dann doch noch gefunden. Hamstede ist übrigends auch ein netter Ort und in New Hamstede reihen sich die teuren Villen aneinander. In Renesse war richtig was los. Von Corona keine Spur. Bruce hat eine neue Leine bekommen – wiedermal.

In der Ferienzeit können die Stellplätze auf dem Campingplatz immer nur von Freitag bis Freitag gebucht werden. Deshalb sind wir schon am Freitag, dem 06.08.21, abgereist. Das Wetter ließ ja auch zu wünschen übrig und Zuhause wartete Arbeit im Keller. Donnerstag – Abend haben wir wieder bei de Boekanier (in deutsch – der Freibeuter) gegessen. Zum Abschied gab es Muscheln und Spareribs. Ohne Probleme sind wir relativ früh in Lindlar angekommen.

Unseren Jahresurlaub in Holland zu verbringen war Corona und Marions Problemen mit ihrem Auge geschuldet. Wir hatten eigentlich geplant durch Norwegen zu fahren und träumen nun davon nächstes Jahr wieder nach Kroatien zu fahren.

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